Die Lesung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Diese setzen ein Zeichen für Vielfalt, Solidarität und gegen Diskriminierung.
Mahssa Behdjatpour greift das Thema mit ihrem Buch „Du lachst ja gar nicht mehr: Wie Rassismus krank macht“ aus einer oft übersehenen Perspektive auf: den Auswirkungen von Rassismus auf die Gesundheit. Sie zeigt, wie Diskriminierung nicht nur gesellschaftliche, sondern auch körperliche und psychische Folgen haben kann. Dabei verbindet sie persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und eröffnet zugleich Perspektiven für Empowerment und Heilung.
Im Anschluss an die Lesung bleibt Zeit für Fragen und Austausch zum Thema. Gerne kann vor Ort das Buch erworben werden. Des Weiteren wird es die Möglichkeit zum Kartentausch geben.
Für wen ist die Veranstaltung?
Die Lesung richtet sich an alle, die sich mit Fragen von gesellschaftlicher Verantwortung und Gerechtigkeit auseinandersetzen möchten. An alle Interessierten, Menschen aus dem Gesundheits-, Bildungs- und Sozialbereich, sowie an von Diskriminierung Betroffene.
Veranstaltungsdetails
Samstag, 28. März 2026
16:30–18:00 Uhr
Südstadtforum Nürnberg
Eintritt und Spenden
Der Eintritt ist frei. Spenden sind ausdrücklich erwünscht und unterstützen unsere Arbeit.
Anreise
Das Südstadtforum ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar; Parkmöglichkeiten gibt es im umliegenden Stadtgebiet.
Barrierefreiheit
Der Veranstaltungsraum ist ebenerdig zugänglich und verfügt über eine barrierefreie Toilette.
Zur Autorin
Mahssa Behdjatpour, geboren 1992 in Hannover, ist Tochter iranischer Geflüchteter. Sie studierte Gesundheitswissenschaften und promoviert im Bereich Public Health zu den Auswirkungen von Diskriminierung und Empowerment-Ansätzen. Neben ihrer Forschung schreibt und illustriert sie Kinderbücher.
Kartentausch – praktische Solidarität
In Bayern erhalten viele geflüchtete Menschen Leistungen über eine Bezahlkarte, mit der monatlich nur ein begrenzter Bargeldbetrag verfügbar ist. Einkäufe sind dadurch vielerorts eingeschränkt.
Wer diese Situation nicht hinnehmen möchte, kann konkret unterstützen: Vor Ort besteht die Möglichkeit zum Kartentausch. Dabei tauschen Sie 50€ Bargeld gegen Gutscheine im selben Wert, die zuvor mit der Bezahlkarte erworben wurden. So wird Bargeld zugänglich gemacht und praktische Solidarität gelebt. Mehr erfahren


